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Raus aus dem Alltag! -> Rein ins THW! Schau vorbei am 22. Januar!

Erdbeben in  Japan, Unwetterschäden in Bayern, Dürrekatastrophe in Ostafrika oder Verkehrsunfälle und Hilfeleistungen in Deutschland; egal ob In- oder Ausland, die Helfer des Technischen Hilfswerks sind zurzeit weltweit auf unterschiedlichsten Gebieten stark gefordert. Seit über 40 Jahren ist auch das Chamer THW als kompetenter Partner in der Gefahrenabwehr mit dem Motto „Hilfe für den Nächsten“ für unsere Bürgerinnen und Bürger im Einsatz. Dass für einen derart umfangreichen Aufgabenbereich speziell geschulte Helfer notwendig sind, ist jedermann klar. Aus diesem Grund durchläuft jeder THW-Helfer eine individuell auf seine Funktion zugeschnittene Ausbildung, an deren Anfang der Abschluss der Grundausbildung steht. Dieses Einmaleins der Technischen Hilfeleistung beinhaltet neben der Holz-, Gesteins- und Metallbearbeitung auch eine Erste-Hilfe-Ausbildung, den Umgang mit Rettungsschere und Spreizer, sowie einem Großteil der Ausstattung der Bergungsgruppen, dem „täglichen Handwerkszeug“ der THWler.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am Sonntag, 22. Januar, um 14:30 Uhr in der Unterkunft des Chamer THW’s in der Osserstraße 1 (gegenüber Landratsamt) zu informieren!

Der Chamer Ortsverband ist derzeit wieder auf der Suche nach jungen und jung gebliebenen Männern und Frauen, die bereit sind, sich ehrenamtlich im Katastrophenschutz zu engagieren. Immer mehr Menschen sehen die Mitarbeit im THW als spannende und sinnvolle Freizeitgestaltung, die jeden in vielfältiger Weise herausfordert. So kann jeder Helfer nach bestandener Grundausbildung wählen, ob er sich lieber im Umgang mit der Bergungs- und Rettungstechnik, als Kraftfahrer, Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger, Sanitäter, Internetbeauftragter, Bootsführer, Jugendbetreuer oder Führungskraft weiterbilden will.

Teamgeist & Technik -> ein abwechslungreiches Hobby!

Man kann beim THW aber auch fürs Leben lernen. Berufliche Vorkenntnisse sind dabei erwünscht, jedoch nicht erforderlich. Die Berufsgruppen spannen sich dabei vom Studenten über den Kfz-Mechaniker bis hin zum Lehrer, wobei es sich keineswegs um eine reine Männerdomäne handelt. Die Fünfzig aktiven Helfer aus Cham können derzeit auf einen umfassenden Fuhrpark mit Gerätekraftwagen, Kipper, Radlader, Kran, Booten und weiteren Fahrzeugen zurückgreifen.
Das THW als Katastrophenschutzorganisation des Bundes wird dabei zu 99% von ehrenamtlichen Helfern getragen. Teamwork, Technikbegeisterung und nicht zuletzt positiv prägende Erfahrungen sind für viele Helfer einer der Hauptbeweggründe, viele Stunden ihrer Freizeit zu opfern. Gerade überregionale Aktivitäten oder Auslandseinsätze motivieren immer mehr Helfer der Bundesanstalt, sich mit dem THW-Zahnrad am Ärmel für humanitäre Hilfsprogramme zur Verfügung zu stellen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am Sonntag, 22. Januar, um 14:30 Uhr in der Unterkunft des Ortsverbandes in der Osserstraße 1 (gegenüber Landratsamt) zu informieren!

Jahresrückblick 2011 – OV Cham blickt zurück und in die Zukunft!

Im internen Rahmen begingen die Aktiven des THW Cham heuer den alljährlichen Jahresabschluss. Auf ein einsatzmäßig ruhiges, aber dennoch arbeitsreiches Jahr 2011 konnte Ortsbeauftragter Dominik Schmidt mit seinen ehrenamtlichen Helfern zurückblicken. Geschäftsführerin Ilona Knecht – Jesberger würdigte die Einsatzbereitschaft der Chamer Katastrophenschützer und ermutigte, auch 2012 nicht müde zu werden.
Auf 25 Einsätze und Hilfeleistungen konnte Ortsbeauftragter Schmidt verweisen. In erster Linie kam dabei der Radlader zum Einsatz, um bei Unfällen, LKW-Bergungen und Ölverschmutzungen Hilfe zu leisten. Ein weiterer Schwerpunkt im Einsatzgeschehen war das Fällen oder Sichern von Bäumen nach Sturmschäden, beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn, oder das Leerpumpen von vollgelaufenen Kellern. Gleich zu Beginn des Jahres mussten die THWler zur Schaufel greifen und Sandsäcken als Hochwasservorsorge füllen. Dem Nachbarlandkreis Schwandorf konnte in einer nächtlichen Aktion mit Sandsäcken ausgeholfen werden, nachdem die Hochwasserwelle glücklicherweise ohne nennenswerte Schäden an Cham vorbeischwappte. Die Bereitstellung von Transportkapazität und Lichttechnik in Amtshilfe für andere Behörden und Hilfsorganisationen war ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit der Katastrophenschützer. Ebenso sei erwähnt, dass die Chamer THWler die Feierlichkeiten zur Eröffnung der Fuhrmannstraße mit Technik und Manpower unterstützten.
Sowohl beim Ausbildungsgeschehen als auch im Einsatz ging man dabei gerne Hand in Hand mit den Partnerorganisationen. An zahlreichen Ausbildungsdiensten bereiteten sich die Chamer Katastrophenschützer auf die anfallenden Herausforderungen vor, die Spannweite dieser Übungen und Ausbildungsthemen reichte dabei vom A wie Atemschutz bis Z wie Zugunfälle. Auch an den Schulen des THW in Bremen und Stuttgart wurden von den Helfern mehrere Lehrgänge und Führungskräfteschulungen belegt. Insgesamt über 4000 Stunden wurden in die Fortbildung der Aktiven investiert, so dass die  THWler aus Cham bei den regelmäßig abgehaltenen Übungen zur vollsten Zufriedenheit der Schiedsrichter agieren konnten. Mittlerweile ein fester Bestandteil des Ausbildungsplans ist das Übungswochenende am THW-Übungsgelände Rödlberg nahe Schwandorf. Weiterhin konnte man die Aufgabenbereiche Höhenrettung und Abstützen auf dem Betriebsgelände der Firma Heidelberg Cement in Burglengenfeld beüben.
Einen wichtigen Beitrag, die Einsatzfähigkeit der Bundesbehörde THW Cham zu steigern, konnte wieder der Förderverein leisten. Der dritte Aufbau für das Wechselpritschensystem wurde endlich in Dienst gestellt und mit dem Einsatzgerüstsystem sowie Abstützmaterialien befüllt werden. Zuvor war die gebraucht beschaffte Ladepritsche in Eigenregie hergerichtet und lackiert worden, weiterhin wurde sie aus Spendenmitteln mit einer neuen Plane versehen. Auch im neuen Jahr werde man weiter aus dem Förderverein in den Fuhrpark investieren müssen, so Vorsitzender Ludwig Althammer. Eine Neubeschaffung des Tiefladeanhängers sei aus Altersgründen unumgänglich, um die landkreisweite Einsatzbereitschaft des so wichtigen Einsatzmittels Radlader zu gewährleisten.
Ebenfalls zu Beginn des vergangenen Jahres wurden die beiden neuen Ortsbeauftragten, Dominik Schmidt und Roland Frommhold vom Landesbeauftragten Dr. Fritz-Helge Voss im Rahmen einer kleinen Feierstunde in ihre Ämter eingeführt. Die Führungskräfte der Partnerorganisationen Polizei, BRK und Feuerwehr fanden sich beim THW ein, um sich über Neuerungen bei der Ausstattung zu informieren. Ortsbeauftragter Dominik Schmidt konnte gemeinsam mit geschäftsführerin Knecht-Jesberger am THW trifft MDB Aktionstag in Berlin teilnehmen und dabei die Beiden Landkreis-MDB Schieder und Holmeier begrüßen. Auch hierbei fiel das Gespräch wieder auf die Helfer- und Azsstattungs-Problematik sowie die Einbindung des THW im Landkreis.

Ehrungen für Schmidt, Schuhmann, Berger und Haberl.

Für langjährige Verdienste um das Ausbildungsgeschehen im Ortsverband sowie stete Einsatzbereitschaft über das normale Maß hinaus wurde Gruppenführer Florian Schuhmann mit dem Helferzeichen in Gold ausgezeichnet.
Auch Ortsbeauftragter Dominik Schmidt konnte sich über die  Ehrennadel freuen. Nach langjährigem Einsatz als Gruppenführer der 2. Bergungsgruppe übernahm er im Jahr 2010 das Amt des Ortsbeauftragten. Weiterhin bringt er sich als Kassier des Fördervereins und bei zahlreichen Gelegenheiten in die Geschicke des Ortsverbandes ein.
Sebastian Berger wurde für zehnjährige Zugehörigkeit und Engagement, Ewald Schmidt für 25 Jahre „Dienst mit Technik und Verstand“ ausgezeichnet. Weiterhin erhielt Stefan Haberl eine Auszeichnung für sein langjähriges Mitwirken in der Vorstandschaft des Helfervereins.

Mitgliederwerbung und Hallenbau 2012 im Mittelpunkt / Info-Tag am 22.1.

Ortsbeauftragter Schmidt gab bei seinem Rückblick auch gleich die neue Marschrichtung für 2012 vor. Weiterhin werde der Ausbildung der Aktiven ein hoher Stellenwert beigemessen. Die Schwerpunkte liegen aber ganz klar bei der Gewinnung neuer Helfer. Der Wegfall der Wehrpflicht und des damit verknüpften Ersatzdienstes stellen das THW vor neue Herausforderungen bei der Helfergewinnung. Um Engpässe zukünftig zu vermeiden, werde der Chamer Ortsverband verstärkt in der Öffentlichkeit auftreten und auch seine Attraktivität steigern. Zahlreiche Maßnahmen seien bereits angelaufen, so der Chef der Chamer THWler. Außerdem hoffen die Helfer, die bereits fertig geplante Erweiterung der seit Jahren zu kleinen Fahrzeughallen in Angriff nehmen zu können. Auch die Ersatzbeschaffung des ältesten Einsatzfahrzeuges erwarte man im kommenden Jahr. Zusätzlich werde man sich weiter um eine verstärkte Einbindung des THW in die örtliche Gefahrenabwehr kümmern.
Das THW als Katastrophenschutzorganisation des Bundes wird dabei zu 99% von ehrenamtlichen Helfern getragen. Teamwork, Technikbegeisterung und nicht zuletzt positiv prägende Erfahrungen sind für viele Helferinnen und Helfer einer der Hauptbeweggründe, viele Stunden ihrer Freizeit zu opfern. Gerade überregionale Aktivitäten oder Auslandseinsätze motivieren immer mehr Helfer der Bundesanstalt, sich mit dem THW-Zahnrad am Ärmel für humanitäre Hilfsprogramme zur Verfügung zu stellen.
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am Sonntag, 22. Januar, um 14:30 Uhr in der Unterkunft des Ortsverbandes in der Osserstraße (gegenüber Landratsamt) über das abwechslungsreiche Hobby THW zu informieren.

Frohes Fest wünscht das THW Cham

Der Ortsverband Cham des Technsichen Hilfswerks dankt all seinen Unterstützern, Förderern und Partnerorganisationen sowie den Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Wir wünschen ein angenehmes und ruhiges Weihnachtsfest und weiter- hin Gesundheit, Glück und Lebensfreude für das neue Jahr 2012. Das THW Cham ist auch 2012 für seine Einsätze im Landkreis Cham und darüber hinaus bereit:
24 Stunden am Tag und diesmal sogar 366 Tage im Jahr.

Bildquelle: www.thw.de / Carlsen-Verlag

Anforderertag beim THW Cham

Zahlreiche Vertreter der roten, grünen und weißen BOS-Partner-Organisationen konnten die Verantwortlichen des THW Cham am Donnerstag Abend auf dem Gelände der Hilfsorganisation in der Osserstraße begrüßen. Das Chamer THW hat zum Anforderertag geladen und auch die Kollegen des OV Roding mit ins Boot geholt.  Ortsbeauftragter Dominik Schmidt konnte die Führungskräfte der Bundespolizei und der Polizeiinspektionen, viele Kreisbrandmeister und Inspektoren des Kreisfeuerwehrverbandes Cham unter der Leitung von KBR Johann Weber sowie die Einsatzleiter des Bayerischen Roten Kreuzes willkommen heißen. Die Veranstaltung diente der Weiterbildung im Wissen über die Ausstattung des Technischen Hilfswerks und dem gegenseitigen Kennenlernen der Führungskräfte. Obwohl die Zusammenarbeit der Hilfsorganistionen hier im Landkreis vergleichsweise gut klappt, gab es dennoch die eine oder andere Neuerung bei der Ausstattung des THW, die bestaunt werden konnte.
Michael Paulus und Manfred Poxleitner übernahmen die anschließende Führung durch die Reihen der blauen Fahrzeuge und konnten den Gästen des THW einen Einblick in die Einsatzgerätschaften ermöglichen. Neben dem Technischen Zug, der Basiseinheit eines jeden Ortsverbandes, wurden die Chamer Fachgruppe Logistik sowie die Rodinger Beleuchtungseinheit vorgestellt. Spezialgeräte wie Lichtmasten, Radlader oder Verkehrssicherungsanhänger rundeten die Vorstellung ab. Auch die erst Tags zuvor in Dienst gestellte Wechselbrücke mit Rüstholz und Abstützmaterial fand Beachtung. Weitere Themen waren die Ausrückzeiten der Schnelleinsatzgruppen beider Ortsverbände und die Abrechnungspraxis von Einsatzleistungen. Die Vertreter der beiden Ortsverbände stellten dabei nochmalig klar, dass ein Einsatz des THW niemals einer Partnerorganisation in Rechnung gestellt wird. Der Abend klang mit Fachsimpeln bei einer Brotzeit gemütlich aus.

Trauung Kerstin und Daniel Zängl

Ihren Kameraden Daniel Zängl konnten die Chamer THWler am vergangenen Samstag bei bestem Wetter ins Eheglück mit seiner Kerstin begleiten. Nach der Trauung in der Sattelpeilnsteiner Kirche  wurden die beiden bereits vom Spalier ihrer THW-Kameraden erwartet. Doch bevor die weltliche Feier im Gasthaus Baumgartner in Schorndorf  losgehen konnte, musste der Bräutigam erst noch einer sektflasche ein paar Tropfen entlocken, bevor mit allen eingeladenen Gästen auf das frisch vermählte Paar angestoßen werden konnte. Bist Spät in die Nacht wurde anschließend mit dem Brautpaar gefeiert.
Das THW Cham wünscht auf diesem Wege nochmals alles Gute für die zukünftigen gemeinsamen Jahre!

Hebekissen beeindruckt Windischbergerdorfer Wehrmänner

Zahlreiche Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Windischbergerdorf konnte kürzlich der Ortsbeauftragte des THW Cham, Dominik Schmidt, auf dem Gelände des Ortsverbandes begrüßen. Bei einigen Einsätzen in den letzten Jahren wurde bereits erfolgreich mit den Feuerwehrkameraden aus dem Chamer Vorort zusammengearbeitet, umso erfreuter zeigte sich Schmidt über den Besuch und das Interesse der Floriansjünger.  Nach einer Kurzvorstellung der Aufgaben und Struktur des Technischen Hilfswerks brachten die THWler den “roten” Katastrophenschutzkollegen ihren Fuhrpark nahe. Die Wehrmänner zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Vielfalt der Ausstattung und nicht zuletzt vom Eigenengagement der THW-Männer. Gerade der hydraulische Rettungssatz und das Hebekissen weckten das Interesse der Feuerwehrmänner, konnten sie die beiden Rettungsgeräte doch auch praktisch ausprobieren. Der Abend endete in geselliger Runde bei einer Brotzeit, an die Windischbergerdorfer Feuerwehrmänner nochmals vielen Dank für den Besuch!

Hochzeit Diana & Albert Ertlmaier

Bei bestem Wetter konnten am vergangenen Wochenende Chamer THWler ihren langjährigen Kameraden Albert Ertlmaier ins Eheglück begleiten. In der Pfarrkirche in Heinrichskirchen gab er seiner Diana das Ja-Wort. Nach der Trauung wurden die beiden bereits vom Spalier der THW-Abordnung erwartet und mussten gemeinsam ihre Fertigkeiten am Hebekissen beweisen, um einer Flasche Sekt ein paar Tropfen zu entlocken. Nach einem gemeinsamen “Prost” ging’s weiter in den Katharinenhof, wo mit dem Brautpaar gefeiert wurde.
Das THW Cham wünscht auf diesem Wege nochmals alles Gute für die zukünftigen gemeinsamen Jahre!

THW-Förderverein investiert kräftig

Auf der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Helfervereinigung des Technischen Hilfswerks in Cham konnte der 1. Vorsitzende Ludwig Althammer eine Vielzahl aktiver und ehemaliger Helfer in der Unterkunft des Ortverbandes begrüßen. Beim Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr hob Althammer die wichtigsten Veranstaltungen und Investitionen hervor, insbesondere die Beschaffung zweier Wechselbrücken. Der Wechselbrückenanhänger, welcher von den Helfern in Eigenregie umgerüstet und lackiert wurde, verstärkt dabei  die Transportkapazität des Einsatzzuges und konnte sich bereits bei Einsätzen bewähren. Als Vorsatz für das laufende Jahr soll die zweite Wechselbrücke lackiert und umgerüstet werden. Sie soll den Helfer des Ortverbandes einen schnellen Einsatz des darauf verlasteten Abstützmaterials ermöglichen.  Der Förderverein unterstützt dieses Vorhaben unter anderem mit der Anschaffung eines neuen Schiebeverdecks. Durch die Helferschaft einstimmig beschlossen wurde die Verbesserung der Schutzaússtattung der Atemschutzgeräteträger durch Flammschutzhauben mit Unterstützung des Helfervereins.

Als neuer zweiter Vorsitzender konnte mit Ewald Schmidt ein erfahrener THWler und langjähriges Vorstandsmitglied gewonnen werden. Weiterhin wurde Stefan Haberl für zwanzigjähriges Engagement in der Vorstandschaft ausgezeichnet. Haberl war über lange Jahre in die Geschicke des Vereins eingebunden und engagierte sich zuletzt als Kassier. Abschließend konnten Vorstandschaft und Kassier Dominik Schmidt von den Vereinsmitgliedern ohne Beanstandungen entlastet werden.

Amtseinführung: Dominik Schmidt leitet Technisches Hilfswerk Cham

Der neue Ortsbeauftragte und sein Stellvertreter Roland Frommhold wurden in ihre Ämter eingeführt

(Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 31.1.2011)

 Zur Amtseinführung von Dominik Schmidt als neuen Ortsbeauftragten des THW-Ortsverband Cham fanden sich zahlreiche Vertreter von Behörden, Hilfsorganisationen und des THW ein. Ebenfalls in sein Amt eingeführt wurde an diesem Abend Roland Frommhold als Stellvertreter des Ortsbeauftragten. Das heißt, die beiden übernehmen die Leitung einer knappen Hundertschaft, die im Notfall Hilfe, besonders technische Hilfe, ehrenamtlich leistet.

Michael Paulus, Pressesprecher des Ortsverbandes, begrüßte die Gäste, namentlich die Ehrengäste. In einer kurzweiligen, prägnant zusammengestellten Powerpoint-Präsentation ließ er die wichtigsten Ereignisse 2010 Revue passieren. Das Jahr begann für die THWler mit Schneeräumen in luftiger Höhe, als Schneelasten mehrere Dächer einzudrücken drohten. Ein gefragter Partner ist das THW bei der Bergung von verunglückten LKW, besonders, wenn Öl ausgelaufen ist, besitzt doch der Ortsverband Cham eine spezielle Kehrmaschine, mit der man das Öl schnell von der Straße bekommt. Zwischen den einzelnen Hilfeleistungen wurden Schulungen, wie der Umgang mit Motorsägen oder Ausbildung am Ladekran, durchgeführt. Dazu kamen noch lokale und überregionale Übungen.
Im November machte Franz Löffler in seiner Funktion als neu gewählter Landrat dem THW  seine Aufwartung. Er besuchte eine Nachtübung auf dem Gelände des THW. 2010 endete so, wie es begonnen hatte: Frau Holle sorgte mit viel Schnee für zahlreiche Einsätze des THW.

In ihren Grußworten gratulierten alle Redner Dominik Schmidt und Roland Frommhold zur Berufung in ihre neuen Ämter. Alle wünschten ihnen Glück und erfolg für ihre neue Aufgabe. Landratsstellverterter Egid Hofmann dankte im Namen des Landkreises und fügte an: „ Sie geben den Menschen Sicherheit und vertrauen, ihr ehrenamtlicher Einsatz ist unverzichtbar.“ Bürgermeisterin Karin Bucher wies darauf hin, dass das THW zu 99 Prozent ausehrenamtlichen Mitgliedern bestehe. Sie bedauerte, dass von Seiten der Bundeswehr-Musterung keine ehrenamtlichen Helfer mehr rekrutiert werden können. „Wenn schon die Wehrpflicht abgeschafft wird, würde ich ein Pflichtjahr für soziale und gemeinschaftliche Aufgaben einführen“, so Buchers Wunsch.

Stadtkommandant Johann Braun, Polizeichef Ludwig Haas und Dominik Lommer vom BRK dankten dem THW Cham für die langjährige gute Zusammenarbeit und wünschten sich, dass dies auch in Zukunft so bleibe. Ilona Knecht-Jesberger, Geschäftsführerin beim THW Schwandorf, bezeichnete den Ortsverband als eine effektive, homogene Truppe.

Der stellvertretende Landesbeauftragte des THW, Dr. Fritz-Helge Voß, München, betonte, dass diese Amtseinführung ein Meilenstein  im Ortsverband Cham sei, denn die neue Führung  habe bereits mit viel Elan neue Projekte entwickelt, sich neue Ziele gesetzt, vor allem, um attraktiver zu werden und damit die Jugend zugewinnen. „Beide, Schmidt und Frommhold, werden Verantwortung übernehmen und voran gehen, sie werden alles tu, die gute Stimmung im OV zu erhalten und zu fördern, sie werden Vertrauen fordern und vertrauen geben. Ich habe mein Vertrauen bereits gegeben.“ Unter dem Beifall der Anwesenden überreichte Voß die Berufungsurkunden an Schmidt und Frommhold.

Weiter wurden drei verdiente Mitglieder mit Urkunden und Nadeln geehrt. Mit einem gemeinsamen Abendessen und einem Beisammensein ahm der Abend seinen Fortgang.

Die Geehrten:

  • 25 Jahre: Erich Hirmer
  • 30 Jahre: Ludwig Althammer
  • Humanitäre Hilfe im Ausland: Ron Kirsch

Chronik des Ortsverbandes Cham

  • Gegründet wurde der Ortsverband 1970 auf Initiative des damaligen Landrats, Staatssekretär a.D. Dr. Max Fischer; erster Ortsbeauftragter wurde Karl Michalek.
  • Seit August 2010 steht der OV Cham unter der Leitung des fünften Ortsbeauftragten Dominik Schmidt.
  • Ca. 60 aktive Einsatzkräfte, 30 Reservehelfer und 15 Junghelfer stehen zur Verfügung, weiterhin ein Technischer Zug und die Fachgruppe Logistikmit 8 Fahrzeugen und 7 Anhängern.
  • Der Förderverein unterstützt die aktiven Helfer bei der Anschaffung zusätzlich benötigter Technik, beispielsweise starken Tauchpumpen, dem Radlader, dem Verkehrssicherungsanhänger oder Motorsägen.
  • 18 Einsatzkräfte sind als Schnelleinsatzgruppe für Bergungsmaßnahmen über Funkmelder für Soforteinsätze rasch alarmierbar.
  • Die Aktiven leistet im Jahr ca. 10-15000 ehrenamtliche Stunden und absolvieren ca. 40 Einsätze und THLs jährlich.

Landrat Franz Löffler besucht Chamer THW

Als  “doppelten Antrittsbesuch” oder “Nachbarschaftspflege” könnte man den vergangenen Zugdienst beim Chamer THW-Ortsverband bezeichnen. Landrat Franz Löffler folgte der Einladung der OV-Führung, im Rahmen eines Dienstabends die “Nachbarn” seiner Behörde zu besuchen und sich so über Organisation, Ausstattung und Ausbildung der Katastrophenschutzorganisation zu informieren. Die beiden neu gewählten Ortsbeauftragten Dominik Schmidt und Roland Frommhold zeigten sich erfreut über den Besuch und konnten mit einer THW-Einsatzjacke auch gleich das zur Witterung passende Accessoire überreichenden, um die Ausbildung zu besichtigen. Die Einheitsführer des Technischen Zuges hatten drei Stationen vorbereitet, an welchen den  Helfern bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut werden konnte. Mit der Rettung aus Gebäuden mittels Leiterrutsche oder Rollgliss und der Bergung eines Verschütteten aus einem Trümmerkegel standen dabei “klassische” THW-Einsatzaufgaben auf dem Ausbildungsplan. Löffler dankte den Helfern für ihr Engagement bei Übung und Einsatz und zeigte sich sichtlich beeindruckt über die Motivation und Ausstattung der Katastrophenschützer.  Gemütlichen Ausklang fand der Abend in lockerer Gesprächsrunde und bei einer spendierten Brotzeit. Vergelt’s Gott!