Archive for the ‘Übung + Ausbildung’ Category.
9. Oktober 2010, 09:01
Zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch im Rahmen der jährlichen ideellen Spezialisierung treffen
sich die Vertreter der Bayerischen Logistikeinheiten in Cham. Die Helfer der Führungstrupps, Verpflegungs- und Materialerhaltungseinheiten bilden im Einsatzfall das Rückgrat der Einsatzkräfte und versorgen diese mit Betriebsstoffen, Ersatzteilen und nicht zuletzt Verpflegung. Unter Moderation von Markus Wanninger und Werner Saal von der Geschäftsstelle Hof tauschen die Logistiker Erfahrungen aus Einsätzen und Übungen des vergangenen Jahres aus, ferner werden Aktuelles aus den Fachgemien und neue Ausstattung vorgestellt. Themen sind beispielsweise das Logistikkonzept des THW-Bundesjugendlagers in Wolfsburg oder die Materialprüfungen der Sachkundigen. Der Chamer Ortsverband stellt Unterkunft und Verpflegung für die Teilnehmer aus ganz Bayern, die teils schon am Vorabend anreisten.
8. Oktober 2010, 18:42
Über den Tellerrand des eigentlichen Aufgabenbereichs schnuppern konnten am 7. und 8. Oktober sechs Atemschutzgeräteträger des Chamer THW-Ortsverbandes. Auf Einladung des KBI-Bereichs Cham durchliefen sie einen Durchgang am Brandsimulator der Berufsfeuerwehr Regensburg. In gemischten Trupps mit den Spezialisten der Feuerwehr galt es unter fachkundiger Anleitung einen Entstehungsbrand und eine Flamme aus einem Gasleck zu bekämpfen. Obwohl Brandbekämpfung nicht zu den Kernaufgaben des Technischen Hilfswerks gehört, war es für die Atemschutzgeräteträger des THW eine willkommene Abwechslung und Übung. Nochmals vielen Dank an die Führung des KBI-Bereichs Cham für die Bereitstellung der Teilnahmeplätze.
18. September 2010, 17:12
Für die Ortsverbände des Geschäftsführerbereichs Schwandorf organisierte der Chamer OV am vergangenen Wochenende eine Ausbildung für die Erlaubnis zum Bedienen von LKW-Anbaukränen. Bereichsausbilder Roland Frommhold konnte zu diesem Zweck Helfer aus den Ortsverbänden Lauf an der Pegnitz, Schwandorf, Oberviechtach und Cham samt Einsatzfahrzeugen in der Unterkunft begrüßen. Der theoretische Teil mit Schwerpunkt auf Unfallverhütung und Gefahren des Kraneinsatzes konnte am Freitag Abend abgehandelt werden. Tags darauf mussten die Helfer ihre praktischen Fähigkeiten besweisen: Das korrekte Abstützen und Aufbauen des Kranes konnte ebenso geübt werden wie das Fingerspitzengefühl am Bedienhebel oder an der Fernsteuerung. Alle teilnehmenden Kraftfahrer konnten am Samstag Abend wieder mit bestandener Abschlussprüfung und dem Wissen über die richtige Bedienung des Einsatzgerätes in die OVs zurückgeschickt werden.
3. September 2010, 18:58
Heiß her ging´s am Freitag beim Ausbildungsabend des Technischen Hilfswerks. Obwohl das THW im Gefüge der Gefahrenabwehr keinesfalls die Experten für Br
andbekämpfung stellt, übten sich die Chamer Katastrophenschützer dennoch im Umgang mit Löschgeräten. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in das 1×1 der Löschmittel und Brandklassen sahen sich die Helfer des Technischen Zuges und der Logistikgruppe schon bald mit dem realen Element Feuer konfrontiert.
Zum einen galt es eine brennende Puppe mit Hilfe einer Löschdecke zu retten, weiterhin war ein Flüssigkeitsbrand mit einem Pulverlöscher zu bekämpfen. Erfolgsmeldung “Feuer aus!” nach zweistündiger Ausbildung.
19. Juni 2010, 06:25
Auch im Jahr 2010 führt der Weg des Chamer THW für seine standortverlagerte Ausbildung auf den THW-Übungsplatz Rödlberg bei Burglengenfeld. Frühmorgens stellte sich auf dem Gelände des Ortsverbandes ein stattlicher Konvoi aus sieben Fahrzeugen und fünf Anhängern zusammen, um im Marschverband in den Landkreis Schwandorf zu verlegen.
Am Übungsplatz angekommen, beginnen die beiden Bergungsgruppen unter der Regie ihrer Gruppenführer mit der Erkundung in der dortigen Bunkeranlage, um nach einem fiktiven Explosionsunglück Schäden ausfindig zu machen. Da glücklicherweise keine Personen verletzt sind, beschränken sich die Erstmaßnahmen auf das Ausleuchten der Anlage und der Bekämpfung von eindringendem Wasser. Hierzu bringt man mehrere Scheinwerfergruppen und vier Tauchpumpen zum Einsatz. Nachdem die ehemalige Löschwasserzisterne des Rödlberger Bunkers geleert ist, kann man nach einer Übungsnachbesprechung zum Mittagessen übergehen. Ebenfalls mit von der Partie ist der Materialerhaltungstrupp der Fachgruppe Logistik. Erstmals kann auch der von den Helfern in den letzten Monaten ausgebaute Werkstattcontainer seine Vorzüge unter beweis stellen. An mehreren ausrangierten THW-Fahrzeugen können von den Helfern unter fachkundiger Regie Reifen gewechselt, Motoren inspiziert und allerhand Wissenswertes über Kraftfahrzeuge in Erfahrung gebracht werden. Nachmittags wird die Übung der Bergungsgruppen mit dem Errichten mehrerer Abstützungen fortgesetzt. Das mitgeführte Einsatzgerüstsystem EGS bleibt dafür jedoch auf dem Krankipper verlastet, da mehrere Wand- und Deckenabstützungen aus Holz errichtet werden. Nach Abschluss der umfangreichen Übungstätigkeiten und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft aller Geräte endet der Abend gemütlich beim Grillen, bevor der Weg nach Hause angetreten wird.
Ein besonderer Dank gilt allen, die an der Übung und ihrer Vorbereitung mitgewirkt haben, der Geschäftsstelle Schwandorf für die Bereitstellung der Übungsmöglichkeiten, sowie dem Küchenteam des OV Cham für die hervorragende Verpflegung.
13. März 2010, 07:00
Nach der Großübung des Geschaftsführerbereichs Schwandorf im Oktober vergangenen Jahres führt eine Bitte der Firma Heidelberg Zement das Chamer THW erneut ins Burglengenfelder Zementwerk. Nachdem der Ortsverband Cham im Rahmen der GFB-Übung die Rettung einer verunglückten Person aus der Revisionsluke einer Zementmühle gemeistert hatte, trat die Sicherheitsabteilung der Firma nun an das THW heran, bei der Erarbeitung eines Rettungskonzepts für Notfälle dieser Art mitzuwirken. Vor allem die enge Eintiegsluke, allerdings auch die Höhe der gesamten Anlage und die damit verbundene Absturzgefahr, sowie die Temperaturen in der Zementmühle stellten die Rettungskräfte dabei vor Probleme. Gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr Burglengenfeld und aus den Ortsverbänden Lauf und Parsberg machte sich auch ein Trupp aus Cham auf den Weg, um die Rettungsmethode nochmals zu präsentieren und Alternativen zu erproben.
Bericht auf der Homepage des LV Bayern
Heros Cham 21/10 Mannschaftstransportwagen
Fotos: W. Behringer, THW Lauf
5. März 2010, 19:44
Im Rahmen des Zugdienstes werden die beiden Bergungsgruppen, Zugtrupp und die Fachgruppe Logistik zu einer Unfallübung auf den Truppenübungsplatz Waffenbrunn gerufen. Ziel des Übungsszenarios war es, den Umgang mit Metallbearbeitungsgeräten zu verbessern, sowie die Arbeitsgänge beim Absichern und Ausleuchten von Einsatzstellen zu vertiefen. Zuerst galt es, einen auf der Seite liegenden PKW gegen umkippen zu sichern. Anschließend wurden Fenster, Türen und Dach entfernt. Dabei fanden der hydraulische Rettungssatz, sowie Greifzug, Säbelsäge und Motorflex Verwendung.
Beteiligte Fahrzeuge:
Technischer Zug:
| Heros Cham 21/10 |
Mannschaftstransportwagen |
| Heros Cham 22/51 |
Gerätekraftwagen I mit Lichtmasthänger 20 KVA |
| Heros Cham 24/53 |
Gerätekraftwagen II mit Verkehrssicherungsanhänger |
|
|
Fachgruppe Logistik
| Heros Cham 63/63 |
Krankipper |
| Heros Cham 86/31 |
Mannschaftslastwagen I |
| Heros Cham 63/36 |
Mannschaftslastwagen V |
17. Oktober 2009, 18:00
Unter Federführung des THW trainierten am 17./18. Oktober rund 450 Einsatzkräfte des THW und anderer Rettungsorganisationen auf dem Gelände von Heidelberg Zement in Burglengenfeld / Landkreis Schwandorf für den Ernstfall. Die Übung mit dem Namen „Herbststurm 2009“ sollte vor allem die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen verbessern und die Teamfähigkeit stärken. Neben den elf THW-Ortsverbänden des Geschäfts- führerbereichs Schwandorf waren das Bayerische Rote Kreuz (BRK), die Feuerwehr und die Wasserwacht an der Übung beteiligt.
Auch der komplette Technische Zug samt Logistikgruppe aus Cham verlegt nach Alarmierung am Samstag Mittag im Konvoiverband aus sieben Fahrzeugen und drei Anhängern in das fiktive Katastrophengebiet. Mitgeführt wird neben der Campausstattung für mehrtägige Einsätze auch das komplette Einsatzgerüstsystem.
Kurz nach Eintreffen im Bereitstellungsraum erhält der Zug seinen ersten Einsatzauftrag: In einer Zementmühle werden mehrere Arbeiter vermisst, die beiden Bergungsgruppen unter der Leitung des Zugtrupps rücken aus und Erkunden das unübersichtliche Gelände ausgiebig. In der verwinkelten und mehrstöckigen Industrieanlage werden drei Verletzte aufgefunden. Während zwei Personen relativ schnell dem Rettungsdienst übergeben werden können, gestaltet sich die Bergung eines Verletztendarstellers aus dem Inneren einer ca. 4 m breiten Zementtrommel als sehr aufwändig.
Ein Atemschutztrupp dringt durch die enge Revisionsöffnung zu dem Bewusstlosen vor und betreut ihn. Mit Hilfe eines Seiles wird dieser durch einen zweiten Trupp uns der Mühle befreit und dem Rettungsdienst für Erstmaßnahmen übergeben. Den Weg vom Podest der Anlage zurück zum sicheren Boden überwindet der Verletzte unter Betreuung einer Sanitäterin in einer Trage am Seil des Rollgliss-Rettungsgeräts des THW Cham.
Auch in der Nacht keine Ruhe!
Nach einer kurzen Stärkung im Bereitstellungsraum folgt der nächste Auftrag prompt: Die komplette Einsatzkomponente aus Cham rückt gemeinsam mit der Feuerwehr Burglengenfeld zum Zusammenstoß eines LKW mit einen Güterzug aus. An der Unfallstelle wird Gefahrstoffaustritt aus einem beschädigten Güterwagen festgestellt. Atemschutztrupps von Feuerwehr und THW retten unter den wachsamen Augen der Schiedsrichter zwei Leichtverletzte aus dem direkten Umfeld, parallel dazu wird die Einsatzstelle großflächig mit Heckmast des GKW II und dem Polyma-Lichtmast ausgeleuchtet und weiträumig abgesperrt. Mit dem Mehrgasmessgerät des Zugtrupps werden Umfeldmessungen durchgeführt, das Gefahrgut klassifiziert und durch mehrere Rohre der Feuerwehr niedergeschlagen. Anschließend arbeiten die Einsatzkräfte mit zwei Rettungssätzen parallel an der Befreiung von drei Insassen aus der LKW-Kabine. Reibungslos funktioniert dabei die Zusammenarbeit der roten und blauen Katastrophenschützer.
Auch das letzte Übungsszenario kann von den Chamer THWlern erfolgreich abgearbeitet werden. Nach Zusammenstoß eines PKW mit einer Baumaschine wird der entstehende Brand schnell bekämpft, der Fahrer aus dem Fahrzeug gerettet und versorgt. Wiederum wird die Einsatzstelle abgesichert und umfangreich ausgeleuchtet.
Das THW Cham beendet am Sonntag Mittag ein forderndes, aber interessantes und erfolgreiches Übungswochenende. Nebenher wird im Stadtgebiet Cham noch ein Kleineinsatz abgearbeitet.
Allen beteiligten Helfern aus Cham, vor allem aber den Verantwortlichen für die Ausarbeitung und Umsetzung der Übung ein “Herzliches Dankeschön”!
Beteiligte Fahrzeuge:
Technischer Zug:
| Heros Cham 21/10 |
Mannschaftstransportwagen + Zugbefehlsstelle |
| Heros Cham 22/51 |
Gerätekraftwagen I mit Verkehrssicherungsanhänger |
| Heros Cham 24/53 |
Gerätekraftwagen II mit Lichtmasthänger 20 KVA |
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Transportkomponente Fachgruppe Logistik
| Heros Cham 63/63 |
Krankipper |
| Heros Cham 86/31 |
Mannschaftslastwagen I |
| Heros Cham 63/36 |
Mannschaftslastwagen V |
Ladearbeiten Unterkunft + Besorgungsfahrten
| Heros Cham 86/73 |
Bergeräumgerät |
| Heros Cham 62/21 |
PKW |
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10. Oktober 2009, 05:00
Auf Einladung des Feuerwehr-Fachberaters für Gefahrgut, Bernd Hatzinger, konnte das THW Cham am Gefahrgutworkshop der Inspektion Kötzting teilnehmen. Ideale Übungsmöglichkeiten unter fachkundiger Anleitung fanden die Katastrophenschützer im Industriepark Gendorf bei Burghausen. Mit Krankipper und Gerätekraftwagen I machte man sich gemeinsam mit den Feuerwehren aus Arrach, Rimbach und Grafenwiesen früh morgens auf den Weg. Vor Ort wurde man von der Werkfeuerwehr des Industrieparks in Empfang genommen und gleich in des erste Übungsszenario eingeführt. Zu Rettung eines bewusstlosen Arbeiters aus einem Silo mussten neben mehreren Atemschutztrupps auch der Anbaukran und Rollgliss eingesetzt werden. Nach einer kleinen Stärkung in der Werkskantine galt es, eine vermisste Person aus einem Werkstattbereich zu retten. Die Person war nach einem Schadstoffaustritt zusammengebrochen und wurde von einem Atemschutztrupp der Feuerwehr ins Freie gebracht. Die THWler stellten den Rettungstrupp und nahmen im Umfeld des Geschehens unter Atemschutz mit dem Mehrgasmessgerät Messungen vor. Bei der Abschlussübung konnte das THW noch etwas aus seinem Technikbaukasten beisteuern: Ein nach Leckage abgedichteter Salzsäuretank musste mit der Fahrzeugseilwinde des GKW wieder aufgestellt werden. Erfolgreiches Übungsende nach Rückkehr in die Unterkunft und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach 14 Stunden.
Bericht auf der Homepage des KBI-Bereichs Kötzting:
www.kbi-koetzting.de ->Berichte
12. September 2009, 07:30
Im Ortsverband Amberg treffen sich die Zugtrupps des Geschäftsführerbereichs Schwandorf zu einer gemeinsamen Fortbildung. Unter der Regie der Fachgruppe Führung/Kommunikation aus Lauf spielen die Führungstrupps der technischen Züge die Bewältigung einer fiktive Großschadenslage durch. Ziel solcher Stabsrahmenübungen ist, die Kräfte der Ortsverbande in der Dokumentation, Einsatzführung und Abwicklung zu schulen. Erfolgreiches Übungsende nach sieben Stunden.