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Raus aus dem Alltag! -> Rein ins THW! Schau vorbei am 22. Januar!

Erdbeben in  Japan, Unwetterschäden in Bayern, Dürrekatastrophe in Ostafrika oder Verkehrsunfälle und Hilfeleistungen in Deutschland; egal ob In- oder Ausland, die Helfer des Technischen Hilfswerks sind zurzeit weltweit auf unterschiedlichsten Gebieten stark gefordert. Seit über 40 Jahren ist auch das Chamer THW als kompetenter Partner in der Gefahrenabwehr mit dem Motto „Hilfe für den Nächsten“ für unsere Bürgerinnen und Bürger im Einsatz. Dass für einen derart umfangreichen Aufgabenbereich speziell geschulte Helfer notwendig sind, ist jedermann klar. Aus diesem Grund durchläuft jeder THW-Helfer eine individuell auf seine Funktion zugeschnittene Ausbildung, an deren Anfang der Abschluss der Grundausbildung steht. Dieses Einmaleins der Technischen Hilfeleistung beinhaltet neben der Holz-, Gesteins- und Metallbearbeitung auch eine Erste-Hilfe-Ausbildung, den Umgang mit Rettungsschere und Spreizer, sowie einem Großteil der Ausstattung der Bergungsgruppen, dem „täglichen Handwerkszeug“ der THWler.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am Sonntag, 22. Januar, um 14:30 Uhr in der Unterkunft des Chamer THW’s in der Osserstraße 1 (gegenüber Landratsamt) zu informieren!

Der Chamer Ortsverband ist derzeit wieder auf der Suche nach jungen und jung gebliebenen Männern und Frauen, die bereit sind, sich ehrenamtlich im Katastrophenschutz zu engagieren. Immer mehr Menschen sehen die Mitarbeit im THW als spannende und sinnvolle Freizeitgestaltung, die jeden in vielfältiger Weise herausfordert. So kann jeder Helfer nach bestandener Grundausbildung wählen, ob er sich lieber im Umgang mit der Bergungs- und Rettungstechnik, als Kraftfahrer, Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger, Sanitäter, Internetbeauftragter, Bootsführer, Jugendbetreuer oder Führungskraft weiterbilden will.

Teamgeist & Technik -> ein abwechslungreiches Hobby!

Man kann beim THW aber auch fürs Leben lernen. Berufliche Vorkenntnisse sind dabei erwünscht, jedoch nicht erforderlich. Die Berufsgruppen spannen sich dabei vom Studenten über den Kfz-Mechaniker bis hin zum Lehrer, wobei es sich keineswegs um eine reine Männerdomäne handelt. Die Fünfzig aktiven Helfer aus Cham können derzeit auf einen umfassenden Fuhrpark mit Gerätekraftwagen, Kipper, Radlader, Kran, Booten und weiteren Fahrzeugen zurückgreifen.
Das THW als Katastrophenschutzorganisation des Bundes wird dabei zu 99% von ehrenamtlichen Helfern getragen. Teamwork, Technikbegeisterung und nicht zuletzt positiv prägende Erfahrungen sind für viele Helfer einer der Hauptbeweggründe, viele Stunden ihrer Freizeit zu opfern. Gerade überregionale Aktivitäten oder Auslandseinsätze motivieren immer mehr Helfer der Bundesanstalt, sich mit dem THW-Zahnrad am Ärmel für humanitäre Hilfsprogramme zur Verfügung zu stellen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am Sonntag, 22. Januar, um 14:30 Uhr in der Unterkunft des Ortsverbandes in der Osserstraße 1 (gegenüber Landratsamt) zu informieren!

THW-Jugend Cham übt Teamfähigkeit

thw_jugend_cham_001_01Die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks in Cham hat am letzten Samstag den Internationalen Team-Trainings-Parcours in Waldmünchen absolviert. Im Mittelpunkt standen dabei mehrere Aufgaben rund um den Niederseilpark am Perlsee, bei denen die Jugendlichen zusammen mit ihren Betreuern Franz Meier, Sepp Guggenberger, Christoph Rohrmüller und Roland Frommhold die Teamfähigkeit innerhalb der Gruppe auf die Probe stellen konnten.

Die erste Aufgabe bestand darin, auf einer riesigen Wippe das Gleichgewicht zu halten, wobei die Hauptsache innerhalb der Gruppe die richtige Kommunikation darstellte. Danach wurden einigen Teilnehmern die Augen verbunden, um auch „blind“ diese Aufgabe zu meistern. Dabei stellte sich erneut heraus, dass gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfe und Kommunikation für das Funktionieren der Aufgabe unentbehrlich waren.

Bei der nächsten Station mussten mehrer Abschnitte des Niederseilparks absolviert werden. Auch hier waren Teamgeist, gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung gefragt. Nachdem auch diese Aufgabe mit Bravour absolviert worden war, machte man sich daran, eine ca. zweieinhalb Meter hohe Wand mit gegenseitiger Hilfe zu überwinden. Auch hier zeigte sich wieder die Notwendigkeit gegenseitiger Hilfestellung. Angeregt durch die Betreuerinnen der Jugendbildungsstätte wurden die Erkenntnisse aus den verschiedenen Übungen stets unmittelbar reflektiert mit dem Ergebnis, dass innerhalb einer Gruppe gegenseitiges Vertrauen und Teamgeist für den Erfolg notwendig sind.

Zuletzt standen die Jugendlichen und ihre Betreuer vor einer besonderen Herausforderung: dem Vertrauensfall. Dabei ließ sich jeweils ein Mitglied der Gruppe aus ca. eineinhalb Meter Höhe in die Arme der restlichen Gruppenmitglieder fallen. Dass dabei ein ganzes Stück Überwindung nötig war, ist klar. Zudem war wieder das gegenseitige Vertrauen unerlässlich und wurde auch nicht enttäuscht: Jeder wurde von seinen Kameraden aufgefangen!

THW-Jugend Cham im Jahr 2008

thw_jugend_cham_001_01Gegenwärtig besteht die THW-Jugend Cham aus 17 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren, hinzu kommen zwei jüngere Mitglieder, die eine sog. Mini-Gruppe bilden. Der Ortsverband Cham ist seit mittlerweile 2 Jahren auf Anregung der Jugendbetreuer im Pilotprojekt „Minigruppe“ der THW-Jugend dabei.

In Sachen Ausbildung wurden nach dem Motto der THW-Jugend „Spielen helfen lernen“ die verschiedenen Ausbildungspunkte der Grundausbildung des THW in den Dienstplan integriert: Unter anderem wurde das Thema Beleuchtung mit Aufbau einer Beleuchtungseinheit abgedeckt, des Weiteren wurden die Jugendlichen an die Verwendung von Hebekissen und hydraulischem Rettungsgerät herangeführt. Auch im Bereich Erste Hilfe wurden wieder Schulungen durchgeführt, sodass die Grundkenntnisse der Verletzenversorgung erworben werden konnten. Wie jedes Jahr stand auch das Thema Löschen von Bränden auf dem Ausbildungsplan, hierbei wurde sowohl der Umgang mit dem Feuerlöscher in der Praxis geübt als auch eine Wasserentnahme an Ober- und Unterflurhydranten durchgeführt. Auch bei anderen Gelegenheiten wurde immer wieder auf die Anforderungen des Einsatzes, die die Junghelfer in ihrer späteren Laufbahn im Technischen Hilfswerk erwarten werden, eingegangen, etwa auf das Thema Eigensicherung im Straßenverkehr anlässlich einer Nachtwanderung.

Bei aller Ernsthaftigkeit des Ausbildungsplans kam aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Das Dienstjahr wurde mit dem altbewährten Pizzabacken begrüßt, im Februar wurde der Schnee wieder für den Bau eines Iglus ausgenutzt. Im Juli besuchte man den Churpfalzpark in Loifling und an den heißen Sommertage konnte man sich beim gemeinsamen Eisessen Abkühlung verschaffen. Im September schließlich nahm die THW-Jugend Cham zusammen mit einer Abordnung aus den Reihen der Rodinger Junghelfer an der Wochenaufgabe der Sendung „Südwild“, die in Cham gastierte, teil und war zweimal im Bayerischen Fernsehen vertreten.

Da die THW-Jugend Cham auch im Kreisjugendring Mitglied ist, wurde auch heuer wieder das Augenmerk auf Präventivmaßnahmen im Bereich Jugendschutz gelegt. Bei einer Veranstaltung zum Thema AIDS-Prävention, die Herr Wolfgang Rießelmann vom Gesundheitsamt Cham als Fachreferent leitete, wurde auf die Gefahren der Immunschwächeerkrankung hingewiesen und den Jugendlichen wurden Maßnahmen zur Prävention anschaulich nahegebracht.

Die THW-Jugend Cham bedankt sich an dieser Stelle für die Unterstützung, die der Gruppe von verschiedensten Seiten zuteil wurde, zugleich aber auch verbunden mit der Bitte, dass diese Unterstützung im neuen Jahr nicht weniger werden möge, schließlich gilt auch für das Technische Hilfswerk, dass sich die Zukunft einer Hilfsorganisation immer auf genügend Nachwuchs, der zur ehrenamtlichen Hilfe motiviert ist, gründet.

Informationsveranstaltung zur AIDS-Prävention

jugend_001Am Freitag, den 21.11.2008 fand auf Anregung aus den Reihen der THW-Jugend selbst in den Räumen des OV Cham eine Informationsveranstaltung zum Thema AIDS-Prävention für die Mitglieder der Jugendgruppe statt. Herr Wolfgang Rießelmann vom Gesundheitsamt Cham hatte sich bereit erklärt, den Abend zu gestalten und als Fachreferent zum Thema AIDS und den damit verbundenen Fragen Rede und Antwort zu stehen. Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage nach den Ansteckungs- und Schutzmöglichkeiten, wobei auch intensiv auf die Möglichkeit der AIDS-Übertragung durch sexuellen Kontakt eingegangen wurde. Altersgerecht wurden die Jugendlichen darüber aufgeklärt, wie man sich durch die ordnungsgemäße Verwendung von Kondomen nicht nur vor AIDS, sondern auch vor zahlreichen anderen Erkrankungen und ungewollter Schwangerschaft schützen könne. Die richtige Gebrauchsweise eines Präservativs wurde anschaulich erklärt. Die große Bandbreite des Themas brachte es auch mit sich, dass immer wieder auch andere Themen, wie etwa die Drogen- und Suchtproblematik gestreift und aufgegriffen wurden. Zu guter Letzt wurden die Teilnehmer noch mit vielerlei Material zum Thema Verhütung und AIDS-Prävention eingedeckt und Herr Rießelmann versäumte es auch nicht, ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass die Jugendlichen im Gesundheitsamt Cham in jeglicher Hinsicht bei Problemen kompetente Ansprechpartner und ein umfassendes Hilfsangebot zur Verfügung gestellt bekämen

THW Jugend bei Südwild

jungend_suedwild_002Als in der letzten Woche die BR-Sendung „Südwild“ in Cham gastierte, nahm auch die THW-Jugend Cham, verstärkt durch Helferinnen und Helfer aus dem Ortsverband Roding, zweimal an der Veranstaltung teil. Zunächst war man am Dienstag bei der Live-Übertragung vom Marktplatz in Cham anwesend. Die Jugendlichen konnten die Ausstrahlung der Sendung hautnah mitverfolgen und einen Einblick in die Entstehung einer Live-Sendung bekommen. Da die THW-Jugend auch an der aktuellen Wochenaktion, einer Müllsammelaktion in der Stadt Cham, teilnehmen sollte, kamen zwei Jugendliche gegen Ende der Sendung zu Wort und konnten die THW-Jugend vorstellen.

Ab vier Uhr ging es dann zusammen mit Moderator Marcel Wagner und seinem Kamerateam los auf Müllsuche im Stadtgebiet. Nach einem Abstecher bei einem Pizzaladen, wo man den Müll frei Haus abholte, ging es weiter über den Meraner Weg zum Bahnhof, wodurch eine beträchtliche Menge an Müll zusammenkam. In der Sendung am Mittwoch konnten sich die Fernsehzuschauer von der Tatkraft der THW-Jugend mittels eines 5-minütigen Beitrags überzeugen. Die abschließende Präsentation der Ergebnisse am Freitag, dem letzten Sendetag, ergab, dass eine Müllsammelaktion von Zeit zu Zeit durchaus sinnvoll ist.

Unvergesslich wird den meisten Jugendlichen bleiben, dass man einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise eines Fernsehteams bekam und sich so mancher beim Einschalten des Fernsehers selbst entgegengrinste.

Aktionstag Grundschule

tag_der_vereine_grundschule_001Um Jugendlichen und Kindern die Möglichkeiten aktiver Freizeitgestaltung aufzuzeigen, veranstaltete die Grundschule Cham einen Aktionstag. Neben mehreren Sportvereinen, Naturschutz – und Hilfsorganisationen war auch das THW Cham mit Gerätekraftwagen I, Krankipper und Räumgerät beteiligt. Bereits am Vormittag wurden mehreren Schulklassen die Ausstattung, Aufgaben und Jugendarbeit der Hilfsorganisation kindgerecht verdeutlicht.
Am abends stattfindenden Sommerfest beteiligte man sich mit einem Infostand sowie der Möglichkeit zum Bierkistenstapeln. Reges Interesse der Kinder sowie eine nicht endende Schlange beim Bierkistenstapeln am THW-Kran zeugten von einem gelungenem Tag.

Neues von der THW-Jugend

thw_jugend_cham_001_01Wie die Aktiven des THW Cham sind auch die Junghelfer und –helferinnen seit Jahresbeginn wieder aktiv bei der Sache. Im Januar wurde das neue Gruppenjahr mit dem traditionellen Pizzabacken eröffnet. Mangels Schnee musste dabei der beliebte Bau eines Iglus auf den nächsten Winter verschoben und durch ein gemütliches Beisammensein ersetzt werden. Der guten Laune tat dies allerdings keinen Abbruch. Am letzten Februardienst stand eine Nachtwanderung zum Satzdorfer See auf dem Plan, bei der natürlich auch ordentliche Verpflegung und eine Gruselgeschichte nicht fehlen duften. Der nächtliche See bot viele Möglichkeiten, die Phantasie schweifen zu lassen. Trotzdem konnte der Rückweg einigermaßen angstfrei angetreten werden, war man doch hinreichend mit Taschenlampen und Warnwesten ausgerüstet, sodass sich so manche andere Verkehrsteilnehmer über die Gruppe mit der Aufschrift „THW“ gewundert haben dürften.

Nach Ostern steht dann die technische Komponente wieder auf dem Plan. In einer Reihe von Jugendübungen werden die Jugendlichen wieder mit dem Einsatzspektrum des Technischen Hilfswerks vertraut gemacht werden und Gelegenheiten bekommen, die Basiskenntnisse des THW-Helfers zu üben.

Besuch Jugendfeuerwehr Engelshütt

jugend_ffw_engelshuett_001Über das Technische Hilfswerk informierten sich die jungen Brandschützer der Freiwilligen Feuerwehr Engelshütt in der Unterkunft des Chamer Ortsverbandes. Fahrzeuge, Einsätze und Ausbildung der Chamer Katastrophenschützer fanden dabei besonderes Interesse bei den Jugendlichen. Ortsbeauftragter Josef Guggenberger und Logistik-Kraftfahrer Wolfgang Gietlhuber standen dabei Rede und Antwort.

Tag der Rettungskräfte in Arrach

Der sicherste Ort des Landkreises Cham war am Donnerstagnachmittag mit Sicherheit der Seepark in Arrach. Die Tourist- Info und der Fremdenverkehrsverein des Ortes hatten sich vorgenommen, die Rettungskräfte es Landkreises Cham zu versammeln.

Für das THW Cham war es selbstverständlich an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen. Gerätekraftwagen (GKW) 1 und 2 mit Verkehrssicherungshänger sowie Lichtmasthänger wurden vorgestellt.

Neben den THW nahmen teil die Feuerwehren aus Arrach und Haibühl, die Bundespolizei, die mobile Kontrollgruppe des Hauptzollamtes Landshut, die Deutsche Lebensrettergesellschaft, die Rettungshundestaffel Bayerwald, die Polizeiinspektion Bad  Kötzting sowie der BRK Kreisverband Cham.

Wir rückten nach über 8 Stunden wieder ein.

THW-Jugend kreativ

thw_jugend_cham_001_01Unter dem Motto “Spielend helfen lernen” trifft sich die Jugendgruppe des THW Ortsverbandes Cham alle zwei Wochen zu Jugenddiensten mit den unterschiedlichsten Themen rund um das Technische Hilfswerk und die gemeinsamen Interessen.

Kürzlich stand das kreative Miteinander auf dem Plan, als die Gruppe unter der Leitung der beiden Jugendbetreuer selbst individuelle Motive für T-Shirts entwarf und dann auch aufmalte. Dabei konnte jeder seiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen – mit dem Ergebnis, dass vom Gerätekraftwagen bis zum THW-Zahnrad zahlreiche Motive vertreten waren.

Im nächsten Teil des Veranstaltungsplanes wird dann wieder die technische Arbeit im Mittelpunkt stehen: Im Frühjahr sollen die grundlegenden Fertigkeiten eines THW-Helfers erlernt und geübt werden, natürlich stets auf spielerische Art und Weise.

Wer Lust hat, mitzumachen, ist jederzeit willkommen.