Archive for Oktober 2009

Einsatz Ölschaden in Eschlkam

P1040423Nach Leck im Dieseltank zieht ein LKW eine knapp sieben Kilometer lange Ölspur von Furth nach Schwarzenberg. Neben den Feuerwehren aus Furth, Eschlkam und Schwarzenberg wird auch das THW Cham zur Aufnahme des Bindemittels alarmiert. Krankipper, Räumgerät auf Tieflader sowie der Mannschaftslastwagen I mit verlastetem Kehrgerät rücken im ersten Abmarsch aus, wenig später folgt der Mannschaftstransportwagen. Am Einsatzort werden mehrere Zentner Bindemittel ausgebracht, mit der Kehrmaschine eingekehrt und auf den Kipper verbracht. Einsatzende nach sieben Stunden.

Heros Cham 21/10 Mannschaftstransportwagen
Heros Cham 63/63 Krankipper
Heros Cham 86/31 Mannschaftslastwagen
Heros Cham 86/73 Bergeräumgerät
Tieflader
Anbaukehrgerät

Siehe auch:

Homepage der freiwilligen Feuerwehr Eschlkam

Herbststurm über Burglengenfeld

4e4499f299Unter Federführung des THW trainierten am 17./18. Oktober rund 450 Einsatzkräfte des THW und anderer Rettungsorganisationen auf dem Gelände von Heidelberg Zement in Burglengenfeld / Landkreis Schwandorf für den Ernstfall. Die Übung mit dem Namen „Herbststurm 2009“ sollte vor allem die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen verbessern und die Teamfähigkeit stärken. Neben den elf THW-Ortsverbänden des Geschäfts- führerbereichs  Schwandorf waren das Bayerische Rote Kreuz (BRK), die Feuerwehr und die Wasserwacht an der Übung beteiligt.

Auch der komplette Technische Zug samt Logistikgruppe aus Cham verlegt nach Alarmierung am Samstag Mittag im Konvoiverband aus sieben Fahrzeugen und drei Anhängern in das fiktive Katastrophengebiet. Mitgeführt wird neben der Campausstattung für mehrtägige Einsätze auch das komplette Einsatzgerüstsystem.

Kurz nach Eintreffen im Bereitstellungsraum erhält der Zug seinen ersten Einsatzauftrag: In einer Zementmühle werden mehrere Arbeiter vermisst, die beiden Bergungsgruppen unter der Leitung des Zugtrupps rücken aus und Erkunden das unübersichtliche Gelände ausgiebig. In der verwinkelten und mehrstöckigen Industrieanlage werden drei Verletzte aufgefunden. Während zwei Personen relativ schnell dem Rettungsdienst übergeben werden können, gestaltet sich die Bergung eines Verletztendarstellers aus dem Inneren einer ca. 4 m breiten Zementtrommel als sehr aufwändig.
Ein Atemschutztrupp dringt durch die enge Revisionsöffnung zu dem Bewusstlosen vor und betreut ihn. Mit Hilfe eines Seiles wird dieser durch einen zweiten Trupp uns der Mühle befreit und dem Rettungsdienst für Erstmaßnahmen übergeben.  Den Weg vom Podest der Anlage zurück zum sicheren Boden überwindet der Verletzte unter Betreuung einer Sanitäterin in einer Trage am Seil des Rollgliss-Rettungsgeräts des THW Cham.

Auch in der Nacht keine Ruhe!

Nach einer kurzen Stärkung im Bereitstellungsraum folgt der nächste Auftrag prompt: Die komplette Einsatzkomponente aus Cham rückt gemeinsam mit der Feuerwehr Burglengenfeld zum Zusammenstoß eines LKW mit einen Güterzug aus. An der Unfallstelle wird Gefahrstoffaustritt aus einem beschädigten Güterwagen festgestellt. Atemschutztrupps von Feuerwehr und THW retten unter den wachsamen Augen der Schiedsrichter zwei Leichtverletzte aus dem direkten Umfeld, parallel dazu wird die Einsatzstelle großflächig mit Heckmast des GKW II und dem Polyma-Lichtmast ausgeleuchtet und weiträumig abgesperrt. Mit dem Mehrgasmessgerät des Zugtrupps werden Umfeldmessungen durchgeführt, das Gefahrgut klassifiziert und durch mehrere Rohre der Feuerwehr niedergeschlagen. Anschließend arbeiten die Einsatzkräfte mit zwei Rettungssätzen parallel an der Befreiung von drei Insassen aus der LKW-Kabine. Reibungslos funktioniert dabei die Zusammenarbeit der roten und blauen Katastrophenschützer.

Auch das letzte Übungsszenario kann von den Chamer THWlern erfolgreich abgearbeitet werden. Nach Zusammenstoß eines PKW mit einer Baumaschine wird der entstehende Brand schnell bekämpft, der Fahrer aus dem Fahrzeug gerettet und versorgt. Wiederum wird die Einsatzstelle abgesichert und umfangreich ausgeleuchtet.

Das THW Cham beendet am Sonntag Mittag ein forderndes, aber interessantes und erfolgreiches Übungswochenende. Nebenher wird im Stadtgebiet Cham noch ein Kleineinsatz abgearbeitet.
Allen beteiligten Helfern aus Cham, vor allem aber den Verantwortlichen für die Ausarbeitung und Umsetzung der Übung ein “Herzliches Dankeschön”!

Beteiligte Fahrzeuge:

Technischer Zug:

Heros Cham 21/10 Mannschaftstransportwagen + Zugbefehlsstelle
Heros Cham 22/51 Gerätekraftwagen I mit Verkehrssicherungsanhänger
Heros Cham 24/53 Gerätekraftwagen II mit Lichtmasthänger 20 KVA

Transportkomponente Fachgruppe Logistik

Heros Cham 63/63 Krankipper
Heros Cham 86/31 Mannschaftslastwagen I
Heros Cham 63/36 Mannschaftslastwagen V

Ladearbeiten Unterkunft + Besorgungsfahrten

Heros Cham 86/73 Bergeräumgerät
Heros Cham 62/21 PKW


Einsatz Räumgerät nach Ölspur in Cham Süd

Das THW Cham wird von der Leitstelle Regensburg mittels Funkmelder zur Unterstützung der Feuerwehr in den Mittelweg im Chamer Süden gerufen. Gefordert wird das Bergeräumgerät, es gilt mit Anbaukehrgerät eine größere Ölspur zu binden. Neues Bild

Schnelleinsatzgruppe, Technischer Zug und die Fachgruppe Logistik befinden sich jedoch komplett auf der mehrtägigen GFB-Großübung im Landkreis Schwandorf . Die Mitglieder des OV-Stab müssen aushelfen und besetzen die einzigen zwei am Standort verbliebenen Fahrzeuge – Radlader und PKW- und kommen den Kameraden der Feuerwehr zu Hilfe.

Mehrere Zentner Ölbindemittel  werden in die großflächige Verschmutzung eingekehrt, wieder aufgenommen und auf einen Kipper der Straßenmeisterei verbracht. Erfolgreiches Einsatzende nach 2,5 Stunden.

Gefahrgutworkshop Gendorf

P1040375Auf Einladung des Feuerwehr-Fachberaters für Gefahrgut, Bernd Hatzinger,  konnte das THW Cham am Gefahrgutworkshop der Inspektion Kötzting teilnehmen. Ideale Übungsmöglichkeiten unter fachkundiger Anleitung fanden die Katastrophenschützer im Industriepark Gendorf bei Burghausen. Mit Krankipper und Gerätekraftwagen I  machte man sich gemeinsam mit den Feuerwehren aus Arrach, Rimbach und Grafenwiesen früh morgens auf den Weg. Vor Ort wurde man von der Werkfeuerwehr des Industrieparks in Empfang genommen und gleich in des erste Übungsszenario eingeführt. Zu Rettung eines bewusstlosen Arbeiters aus einem Silo  mussten neben mehreren Atemschutztrupps auch der Anbaukran und Rollgliss eingesetzt werden. Nach einer kleinen Stärkung in der Werkskantine galt es, eine vermisste Person aus einem Werkstattbereich zu retten. Die Person war nach einem Schadstoffaustritt zusammengebrochen und wurde von einem Atemschutztrupp der Feuerwehr ins Freie gebracht. Die THWler stellten den Rettungstrupp und nahmen im Umfeld des Geschehens unter Atemschutz mit dem Mehrgasmessgerät Messungen vor. Bei der Abschlussübung konnte das THW noch etwas aus seinem Technikbaukasten beisteuern: Ein nach Leckage abgedichteter Salzsäuretank musste mit der Fahrzeugseilwinde des GKW wieder aufgestellt werden. Erfolgreiches Übungsende nach Rückkehr in die Unterkunft und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach 14 Stunden.

Bericht auf der Homepage des KBI-Bereichs Kötzting:

www.kbi-koetzting.de ->Berichte