Archive for Juni 2009

Wasserschaden in Schachendorf und Gutmaning

wasserschaden_schachendorf_002Nach schweren Regenfällen im Stadtgebiet Cham wird neben mehreren Feuerwehren auch das THW Cham nach Schachendorf bei Zandt alarmiert. Es rücken Mannschaftstransportwagen, Gerätekraftwagen I mit Aggregatanhänger und Gerätekraftwagen II mit Verkehrssicherungsanhänger aus. Vor Ort werden mit den Kameraden der Chamer Stadtwehren Außenbereich und Wohnhaus eines Gehöfts trockengelegt. Zum Einsatz kommen vier Stromerzeuger und fünf Tauchpumpen mit Pumpleistungen von 600 bis 1600 Liter pro Minute. Mit mehreren Wassersaugern und Tauchpumpen wird das Regenwasser aus dem Wohngebäude entfernt.

Parallel dazu wird in der Unterkunft das Räumgerät verladen und eine Staffel mit Mannschaftslastwagen I, Krankipper, Tieflader und Räumgerät samt Anbaugeräten in Alarmbereitschaft gesetzt. Kurz darauf unterstützen sie beim Sandsacktransport und -verbau. Mit einem weiteren MLW werden die eingesetzten Mannschaften mit zusätzlichem  Schlauchmaterial und Getränken versorgt. Der Fachberater macht sich mit dem Logistik- PKW auf in die Kreiseinsatzzentrale. Nach erledigter Arbeit in Schachendorf setzt der Technische Zug mit MTW und den beiden GKW  in den Chamer Stadtteil Gutmaning um, wo weitere Gebäude betroffen sind. Auch dort bewähren sich mehrere Tauchpumpen des Chamer Ortsverbandes. Insgesamt werden acht Einsatzstellen abgearbeitet, Einsatzende nach ca. fünf Stunden.

Im Einsatz als Pumpkomponente:

Heros Cham 21/10 Mannschaftstransportwagen + Zugbefehlsstelle
Heros Cham 22/51 Gerätekraftwagen I mit Lichtmasthänger 20 KVA
Heros Cham 24/53 Gerätekraftwagen II mit Aggregathänger
Heros Cham 63/36 Mannschaftslastwagen V

Im Einsatz als Transportkomponente:

Heros Cham 63/63 Krankipper
Heros Cham 86/31 Mannschaftslastwagen
Heros Cham 86/73 Bergeräumgerät
  Tieflader
   
Heros Cham 62/21 PKW mit Fachberater KEZ

Ausbildung Marschverband

Am Zugdienst übt der Ortsverband Cham des Technischen Hilfswerks das Fahren im geschlossenen Marschverband mit einer Kolonnenfahrt nach Schwandorf.

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Gerade Großschadensereignisse im Inland wie im Ausland machen das Verlegen großer Einsatzkontingente über mehrere hundert Kilometer notwendig. In Fahrzeugkolonnen mit zum Teil 50 Fahrzeugen ist des Technische Hilfswerks dann auf den Verkehrswegen in die Katastrophengebiete unterwegs. Diese Kolonnen werden nach der StVO als geschlossene Verbände bezeichnet, die mit Beflaggung und Sonderrechten als ein Fahrzeug zu sehen sind. Aus diesem Grund ist es für zivile Verkehrsteilnehmer verboten, zwischen den Fahrzeugen der Kolonne einzuscheren. Ziel der Übung des THW Cham war es, die Kraftfahrer der Einsatzfahrzeuge auf diesem Gebiet zu schulen, um im geschlossenen Verband möglichst schnell das Einsatzgebiet zu erreichen.