29. August 2007, 17:32
Auf dem vierspurigen Teil der B85 nach der Auffahrt Cham West in Fahrtrichtung Roding gerät ein LKW Fahrer auf Bankett. Die Zugmaschine “gräbt” sich ein und kippt, der Hänger fällt um. Nach der Alarmierung VSA THW rücken laut Ausrückordnung GKW 2 mit VSA sowie GKW 1 und der Führungs-PKW aus. Neben den THW wird der VSA der Feuerwehr Cham sowie die Feuerwehr Altenmarkt alarmiert. Beide VSA nehmen Aufstellung, der Verkehr wird bei der Abfahrt Cham West ausgeleitet, die Zufahrt wird unterbunden. Zwei Autokräne und schweres Bergegerät eines Privatunternehmens fahren an. Die Fracht, 20 Metallbehälter mit Fertigteilen, werden auf andere Fahrzeuge umgeladen. Der Einsatzleiter lässt die Fachgruppe Logistik mit LKW und Tieflader neben mehreren Löschfahrzeugen nachrücken. Danach wird der Hänger auf die Räder gestellt. Die stark deformierte Leitplanke wird auf einer Länge von ca. 20 Metern entfernt. Der LKW wird im beladenen Zustand aufgestellt und freigeschleppt. Anschließend wird der LKW gereinigt und abgeschleppt. Die Ladung wird in den THW Ortsverband gebracht und dort auf ein Sattelschlepper verladen. Die Kräfte konnten nach über 10 Stunden wieder einrücken.
Am Einsatz:
Führungs-PKW
GKW 1
GKW 2 mit Verkehrssicherungshänger
Kipper mit Tieflader
MLW 5
Radlader klein
24. August 2007, 17:30
Die Kleinalarmschleife für die Kehrmaschine wurde durch die Feuerwehr Cham alarmiert um eine 200 m lange Ölspur abzukehren. Die Kräfte rückten nach einer Stunde wieder ein.
Am Einsatz waren
Mannschaftslastwagen 5
Kipper
Mannschaftslastwagen 1
Radlader mit Kehrgerät
20. August 2007, 17:28
Am vergangenen Wochenende unternahm der Ortsverband Cham des Technischen Hilfswerks eine standortverlagerte Ausbildung am THW – Übungsplatz Rödlberg bei Schwandorf. Thema der Veranstaltung war der Umgang mit dem im OV vorhandenen Einsatzgerüstsystem (EGS).
Nach der Anfahrt wurden am Freitag Abend zuerst die theoretischen Themen des Ausbildungsplans abgearbeitet. Die Chamer THWler mehrten dabei ihr Wissen über Bauteile, Aufbauvarianten und Grundlagen im Umgang mit dem Rohrbaugerüst.
Parallel mit zwei kompletten Bausätzen des EGS wurde am Samstag morgen in der Praxis geübt. Unter dem Kommando der beiden Gruppenführer Hubert Wanninger und Dominik Schmidt errichteten die Chamer Bergungsgruppen verschiedene Bauobjekte. Mittel des Dreibocks und zweier Rettungsplattformen wurde die Rettung Verletzter aus Schächten und LKWs simuliert und anschließend die Außenwand des Übungsbunkers mit drei verschiedenen Stützwerken abgefangen. Sowohl eine Decken- als auch zwei Wandstreben wurden dazu errichtet. Trotz extremer Witterungsbedingungen konnten alle Ausbildungsziele erreicht werden und somit ein gelungener Auftakt für die diesjährige EGS – Ausbildungsreihe genommen werden. An zwei weiteren Terminen wird man sich noch den Abseilvarianten des ersten Bausatzes sowie dem Thema Stegbau widmen.
Perfekt umsorgt wurden die Chamer Helfer von einem Trupp der Logistik-Verpflegung aus Parsberg, denen hier noch mal ein besonderer Dank gehört.
Ebenfalls Unterstützung hatte man sich aus dem Ortsverband Roding geholt, welcher den zweiten EGS – Satz stellte. Vielen Dank!
Beteiligte Fahrzeuge/Ausstattung:
PKW
Mannschaftslastwagen V
Gerätekraftwagen I + Transporthänger (OV Roding)
Gerätekraftwagen II + Tandemhänger
Krankipper + Tieflader
Mannschaftslastwagen I (OV Parsberg)
Gerüstbausatz Cham
Gerüstbausatz Roding
18. August 2007, 16:43
Mit strahlendem Sonnenschein belohnt wurden am 18. August die Chamer THW-Helfer bei ihrer jährlichen Bootsausbildung. Früh morgens machte man sich jedoch erst einmal auf den Weg nach Regensburg, um die einzige Berufsfeuerwehr der Oberpfalz zu besichtigen. Hauptbrandmeister Alois Abl gab einen Einblick in Ausstattung, Struktur und Einsätze der hauptberuflichen Brandschützer. Bei einem Rundgang durch die Hauptwache fanden vor allem der Löschzug und das umfangreiche Wechselladersystem das Interesse der Chamer Katastrophenschützer.
Anschließend fuhr man weiter nach Bogen, um beim Wasserübungsplatz der dortigen Bundeswehr eines der Boote zu Wasser zu lassen. Nach einer kurzen Stärkung vom Grill wurde so mancher Flusskilometer zurückgelegt. Weiterhin übten die Bootsführer verschiedenste Manöver, sowie das An- und Ablegen und das Wassern und Verladen des Wasserfahrzeugs. Gegen Abend kehrten die THWler wieder zu ihrem Stützpunkt zurück und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.
12. August 2007, 17:26
Über das Technische Hilfswerk informierten sich die jungen Brandschützer der Freiwilligen Feuerwehr Engelshütt in der Unterkunft des Chamer Ortsverbandes. Fahrzeuge, Einsätze und Ausbildung der Chamer Katastrophenschützer fanden dabei besonderes Interesse bei den Jugendlichen. Ortsbeauftragter Josef Guggenberger und Logistik-Kraftfahrer Wolfgang Gietlhuber standen dabei Rede und Antwort.
5. August 2007, 16:37
Emsiges Treiben herrschte am vergangenen Samstag auf dem Hof der THW-Unterkunft in Cham. Innerhalb kürzester Zeit wuchsen eine Zeltstadt und ein Gerüst-turm aus dem Boden. Grund dafür waren eine gemeinsame Übung des Gefahrgut-zuges der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Cham und des Technischen Hilfswerks, Ortsverband Cham. Fast pünktlich zu den aktuellen Meldungen über Maul- und Klauenseuche und den Fund H5N1-infizierter Vögel stand der Tag im Zeichen der Abwehr und Bekämpfung biologischer, chemischer und atomarer Gefahren durch die beiden Katastrophenschutzorganisationen. Die Mitglieder des ABC-Zuges der Feu-erwehr errichtete ihren mobilen Dekontaminationsplatz mit mehreren aufblasbaren Schnelleinsatzzelten und einer transportablen Heißwasserduschanlage. Außerdem führten sie die umfangreiche Mess- und Spürausstattung des ABC – Erkundungs-fahrzeuges vor. Die Kräfte des THW bauten parallel dazu ihr Desinfektionsportal zur Fahrzeugdekontamination auf. Anschließend wurden die Systeme der Partnerorgani-sation vorgestellt.
ABC – Zugführer Erwin Löffler erklärte dabei Aufbau und Betrieb der Dekontaminati-onsanlage, in welcher im Falle eines Gefahrstoffvergiftung betroffene Personen vor ihrer eigentlichen Behandlung gereinigt werden müssten. Das zu Teilen vom Bund und Freistaat Bayern beschaffte Material sei sowohl zur Behandlung von liegenden Patienten, als auch für unverletzte Personen ausgelegt. Weitere Themen waren der Einsatz von Messausstattung und verschiedenster Schutzanzüge, sowie die körperli-che Belastung der Kräfte beim Tragen dieser Ausrüstung.
Auch die Technik im Hintergrund der Einrichtung nebst logistischer Arbeiten wie Stromversorgung und Wasserentsorgung wurden angesprochen.
Wirkweise und Bauteile der THW-Fahrzeugentgiftungsanlage führte stellvertretender THW-Zugführer Michael Paulus den Feuerwehrkameraden vor.
An einem aus Teilen des Einsatzgerüstsystems errichteten Portal angebrachte Sprühdüsen verteilen eine Desinfektionslösung an allen Seiten des Fahrzeugs, um eine vollständige Entseuchung zu gewährleisten. Eine Nachreinigung der Radkästen und anderer schwer zugänglicher Stellen wird von Helfern unters Schutzkleidung mit-tels Dampfstrahlers vorgenommen. Das belastete Abwasser wird dabei wieder von einer Bodenwanne aufgenommen, in bereitstehende Behälter gepumpt und später entsorgt. Der Eigenbau des Ortsverbandes wurde bereits 2001 wegen des Aus-bruchs der Maul- und Klauenseuche vom Landkreis Cham angeschafft und wird nun vom THW- Ortsverband Cham betreut.
Nach dem Abbau der Gerätschaften klang der Ausbildungstag in gemütliche Runde beim Grillen aus. Beide Seiten zeigten sich erfreut über die gute Zusammenarbeit von „rot“ und „blau“ und Planungen für weitere Fortbildungsmaßnahmen wurden be-reits aufgenommen.
2. August 2007, 16:35
Der sicherste Ort des Landkreises Cham war am Donnerstagnachmittag mit Sicherheit der Seepark in Arrach. Die Tourist- Info und der Fremdenverkehrsverein des Ortes hatten sich vorgenommen, die Rettungskräfte es Landkreises Cham zu versammeln.
Für das THW Cham war es selbstverständlich an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen. Gerätekraftwagen (GKW) 1 und 2 mit Verkehrssicherungshänger sowie Lichtmasthänger wurden vorgestellt.
Neben den THW nahmen teil die Feuerwehren aus Arrach und Haibühl, die Bundespolizei, die mobile Kontrollgruppe des Hauptzollamtes Landshut, die Deutsche Lebensrettergesellschaft, die Rettungshundestaffel Bayerwald, die Polizeiinspektion Bad Kötzting sowie der BRK Kreisverband Cham.
Wir rückten nach über 8 Stunden wieder ein.